Industriemaschinen Ankauf: Maschinen und Anlagen fair verkaufen
Beim Industriemaschinen Ankauf bewerten wir Ihre Maschinen und Anlagen anhand von Bestandsliste, Fotos und Typenschildern und unterbreiten Ihnen ein Angebot für den gesamten Posten. Bei Gewerbekunden erfolgt die Zahlung vor der Abholung, gegen Ihre Firmenrechnung. Von einzelnen Werkzeugmaschinen bis zur kompletten Fertigungslinie.
Wenn eine Fertigung umgestellt, ein Standort verlagert oder ein Lager geräumt wird, steht meist mehr Wert im Raum, als die Buchhaltung ausweist. Denn abgeschriebene Maschinen sind selten wertlos, sie sind nur nicht mehr Teil Ihrer Planung. Wir kaufen komplette Maschinenbestände direkt an, statt sie zu vermitteln oder zu versteigern. Sie verhandeln damit mit dem Käufer selbst und nicht mit einem Vermittler, der erst nach einem Abnehmer sucht. Wie Ausbau und Abholung ablaufen, stimmen wir individuell mit Ihnen ab.
Welche Maschinen und Anlagen wir ankaufen
Unser Schwerpunkt liegt auf industrieller Fertigungs- und Automatisierungstechnik. Wichtig ist uns dabei eine klare Abgrenzung, damit Sie schon vor der ersten Anfrage wissen, ob sich ein Gespräch lohnt. Die folgende Übersicht zeigt beide Seiten.
Das kaufen wir an
Angekauft werden gebrauchte funktionsfähige, originalverpackte und nie in Betrieb genommene Maschinen aus der industriellen Produktion. Dazu zählen Werkzeugmaschinen wie Dreh-, Fräs- und CNC-Bearbeitungszentren, Sondermaschinen aus der Fertigung, komplette Fertigungslinien sowie die dazugehörige Peripherie. Ebenso übernehmen wir die Steuerungs- und Antriebstechnik, die in solchen Anlagen verbaut ist, etwa gebrauchte SPS, Frequenzumrichter und Industrieroboter. Auch Schaltschränke und Schaltanlagen gehören dazu, sowohl verbaut als auch als eigener Posten.
Das kaufen wir nicht an
Nicht in unser Segment fallen Bau- und Landmaschinen, also Bagger, Radlader, Traktoren und vergleichbares Gerät. Ebenso wenig übernehmen wir Holzbearbeitungsmaschinen aus dem Schreinerei- und Tischlereibereich, Haushalts- und Konsumgeräte sowie Werkzeuge aus dem Heimwerkerbereich. Der Grund ist einfach: Für diese Warengruppen gibt es spezialisierte Ankäufer, die Ihnen bessere Konditionen bieten als wir. Eine ehrliche Absage kostet Sie weniger Zeit als ein Angebot, das am Markt nicht bestehen kann.
Beim Hersteller sind wir bewusst offen, weil der Zweitmarkt bei Industrietechnik weniger vom Markennamen lebt als von Baureihe und Zustand. Gut etablierte Steuerungs- und Antriebstechnik, etwa aus den Siemens-Baureihen Simatic und Sinamics oder Handhabungstechnik von KUKA, hat allerdings einen besonders aktiven Zweitmarkt. Dadurch fällt die Bewertung dort schneller und häufig auch höher aus. Bei Sondermaschinen ohne breiten Zweitmarkt entscheidet stattdessen der Wert der verbauten Komponenten.
Wann sich der Verkauf für Ihr Unternehmen lohnt
Der Anlass für einen Maschinenankauf ist selten der Wunsch zu verkaufen, sondern fast immer eine betriebliche Veränderung. Aus unserer Erfahrung wiederholen sich dabei einige typische Situationen, in denen ein Verkauf wirtschaftlich deutlich sinnvoller ist als Einlagerung oder Entsorgung.
Gemeinsam ist diesen Situationen ein Vergleich, der sich lohnt: Buchwert gegen Marktwert. Eine stillgelegte Maschine, die weiter im Bestand bleibt, verursacht laufende Kosten für Fläche, Versicherung und Inventur. Wird sie stattdessen entsorgt, entfallen diese Kosten zwar, dafür bleibt Ihnen kein Gegenwert. Ein Verkauf löst beides auf einmal, denn er setzt gebundenes Kapital frei und macht die Entsorgung überflüssig. Gerade bei kompletten Anlagen fällt dieser Unterschied deutlich ins Gewicht, denn Entsorgungskosten steigen mit dem Gewicht, der Zweitmarktwert dagegen mit der Funktionsfähigkeit.
Lagerauflösung und Betriebsauflösung
Bei einer Auflösung zählt vor allem Geschwindigkeit, weil Mietverträge, Kündigungsfristen oder Übergabetermine den Zeitrahmen vorgeben. Deshalb bewerten wir in solchen Fällen den gesamten Bestand als Paket, statt einzelne Positionen herauszurechnen. Das erspart Ihnen den schrittweisen Einzelverkauf und macht die Fläche in einem Zug frei. Ergänzend übernehmen wir auf Wunsch auch die Lagerbestände an Ersatzteilen, die zu den Maschinen gehören.
Produktionsumstellung und Überproduktion
Wird eine Fertigung modernisiert, verliert die abgelöste Anlage für Sie den Nutzen, nicht aber den Marktwert. Besonders interessant sind dabei Maschinen und Komponenten, die gebaut, aber nie in Betrieb genommen wurden. Solche Posten entstehen regelmässig, wenn ein Projekt gestoppt oder umgeplant wird, und erzielen bei uns die besten Konditionen. Gleiches gilt für Überproduktion und Überbestände aus dem eigenen Anlagenbau.
So läuft der Maschinenankauf ab
Von der ersten Anfrage bis zur Abholung durchlaufen wir vier Schritte. Je genauer Ihre Angaben im ersten Schritt sind, desto belastbarer ist das Angebot im dritten.
| Schritt | Was Sie tun | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1. Bestand erfassen | Maschinenliste mit Hersteller, Typ und Baujahr zusammenstellen | Vollständige Übersicht des Postens |
| 2. Unterlagen senden | Fotos von Typenschildern und Gesamtansichten übermitteln | Belastbare Grundlage für die Bewertung |
| 3. Angebot erhalten | Rückfragen klären, bei grösseren Anlagen Besichtigung abstimmen | Konkretes Angebot für den Gesamtposten |
| 4. Abholung terminieren | Gemeinsam festlegen, wer den Ausbau übernimmt | Zahlung vor der Abholung, dann Abtransport |
Besonders wichtig ist Schritt zwei, denn ein lesbares Typenschild ersetzt mehrere Rückfragen. Liegen zusätzlich Wartungsunterlagen oder Betriebsstundenzähler vor, beschleunigt das die Bewertung noch einmal spürbar. Die Bewertung selbst ist für Sie kostenlos und unverbindlich, mit einer Anfrage gehen Sie also keine Verpflichtung ein.
Nach der Angebotsannahme klären wir die kaufmännische Seite, bevor ein Fahrzeug rollt. Bei Gewerbekunden gilt dabei ein einfacher Grundsatz: Sie stellen uns eine ordnungsgemässe Firmenrechnung, wir bezahlen sie vor der Abholung. Erst danach wird abtransportiert. Damit haben Sie das Geld auf dem Konto, bevor die Maschine Ihr Gelände verlässt, und Ihre Buchhaltung hat einen Vorgang, der sich sauber zuordnen lässt.
Was den Wert Ihrer Maschinen bestimmt
Ein Angebot entsteht nicht aus einer Pauschale, sondern aus mehreren Faktoren, die sich gegenseitig beeinflussen. Die folgenden Kriterien haben in der Praxis den grössten Einfluss auf den Preis.
| Kriterium | Warum es zählt |
|---|---|
| Hersteller und Typ | Etablierte Hersteller haben einen aktiven Zweitmarkt und damit eine verlässlichere Preisbasis |
| Zustand und Laufleistung | Funktionsfähige und wenig gelaufene Maschinen erzielen deutlich bessere Konditionen |
| Vollständigkeit | Steuerung, Werkzeuge, Vorrichtungen und Ersatzteile steigern den Wert des Gesamtpakets |
| Dokumentation | Handbücher, Schaltpläne und Wartungsnachweise erleichtern den Weiterverkauf |
| Umfang des Postens | Grössere Bestände senken den Aufwand je Position und verbessern das Angebot |
| Ausbau und Verladung | Wer welchen Teil übernimmt, legen wir gemeinsam fest, das fliesst in die Bewertung ein |
| Zugänglichkeit | Kranbahn, Hallentor und Anfahrt bestimmen den Aufwand beim Abtransport |
Ausbau und Abholung: das klären wir gemeinsam
Beim Ausbau gibt es keine feste Regel, und genau das ist der Vorteil. Ob Sie die Anlage selbst demontieren, ob eine Partnerfirma das übernimmt oder ob wir uns darum kümmern, legen wir zusammen mit Ihnen fest. Entscheidend ist, was in Ihrer Situation praktisch und wirtschaftlich am meisten Sinn ergibt.
Manchmal ist es sinnvoll, wenn Ihre eigene Instandhaltung ausbaut, etwa weil sie die Anlage kennt, das Werkzeug ohnehin vor Ort ist oder der Zeitpunkt in eine geplante Abschaltung fällt. In anderen Fällen ist es besser, wenn wir die Demontage übernehmen, etwa bei laufendem Betrieb, bei fehlenden Kapazitäten oder wenn Hebetechnik und Verladung Erfahrung mit Industrieanlagen verlangen. Beides ist möglich, und beides beeinflusst das Angebot, weshalb wir es offen ansprechen statt es zu verstecken.
Ein Sonderfall ist der Teilausbau. Wenn der Wert einer Anlage überwiegend in der verbauten Steuerungs- und Antriebstechnik steckt, ist es oft sinnvoller, nur diese Komponenten auszubauen, statt die gesamte Maschine zu bewegen. Auch das schlagen wir Ihnen nach der Bewertung vor, wenn es für Sie günstiger ist. Enthält der Posten zusätzlich Elektrokomponenten oder einzelne Industriekomponenten, nehmen wir diese im selben Zug mit auf.
Am einfachsten ist es, wenn Sie uns zuerst kontaktieren. Dann sehen wir uns den Posten an und schlagen Ihnen den Weg vor, der zu Ihrer Anlage, Ihrem Zeitplan und Ihren Möglichkeiten passt. Beim Abtransport gilt bundesweit als Standard, die Logistik planen wir nach Umfang und Zugänglichkeit und nicht nach Postleitzahl.
Angebot für Ihren Maschinenbestand anfordern
Ob sich ein Verkauf lohnt, lässt sich meist schon anhand einer Maschinenliste und einiger Fotos einschätzen. Schicken Sie uns beides zu, dann prüfen wir Ihren Bestand und melden uns mit einer konkreten Einschätzung zurück. Für grössere Anlagen und komplette Fertigungslinien kommen wir zur Besichtigung vor Ort und besprechen dabei auch, wie der Ausbau am sinnvollsten läuft. Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für den gesamten Posten.
Häufige Fragen
Vor einem Verkauf tauchen immer wieder dieselben Punkte auf, vor allem rund um Ablauf, Bewertung, Bezahlung und Ausbau. Die folgenden Antworten klären die wichtigsten davon vorab, damit Sie schon vor der Anfrage wissen, worauf es ankommt.
Wie schnell erhalte ich ein Angebot für meine Maschinen?
Sobald uns Maschinenliste und Fotos vorliegen, prüfen wir den Bestand und melden uns mit einer ersten Einschätzung zurück. Bei überschaubaren Posten reicht dafür meist der Schriftweg. Umfangreiche Anlagen bewerten wir nach einer Besichtigung vor Ort, weil Zustand und Zugänglichkeit dort entscheidend sind.
Kaufen Sie auch einzelne Maschinen an oder nur komplette Bestände?
Beides ist möglich, wirtschaftlich attraktiver sind für beide Seiten jedoch grössere Posten. Bei einem gebündelten Bestand verteilen sich Prüfung und Transport auf mehr Positionen, wodurch das Angebot besser ausfällt. Bei einer einzelnen Maschine hängt viel vom Hersteller und vom Zustand ab.
Muss ich die Maschine selbst ausbauen?
Nein. Wer den Ausbau übernimmt, legen wir gemeinsam fest. Je nach Anlage, Zeitplan und Kapazität kann es sinnvoll sein, dass Ihre Instandhaltung demontiert, dass eine Partnerfirma einspringt oder dass wir den Rückbau komplett übernehmen. Melden Sie sich einfach mit Ihrem Posten, dann schlagen wir Ihnen den passenden Weg vor.
Wie erfolgt die Bezahlung?
Bei Gewerbekunden erfolgt die Zahlung vor der Abholung. Sie stellen uns eine ordnungsgemässe Firmenrechnung, wir überweisen den vereinbarten Betrag, und erst danach wird abtransportiert. Damit ist das Geld auf Ihrem Konto, bevor die Maschine das Gelände verlässt.
Wie wird der Wert meiner Maschinen ermittelt?
Ausschlaggebend sind Hersteller, Typ, Baujahr, Zustand und Vollständigkeit der Anlage. Hinzu kommen der Umfang des Gesamtpostens sowie die gemeinsam festgelegte Aufteilung von Ausbau und Verladung. Aus diesen Faktoren entsteht ein Angebot für den kompletten Posten, keine Preisliste je Einzelteil.
Welche Unterlagen sollte ich bereithalten?
Hilfreich sind eine Maschinenliste mit Hersteller und Typenbezeichnung, Fotos der Typenschilder und Gesamtansichten der Anlage. Liegen Handbücher, Schaltpläne oder Wartungsnachweise vor, erhöhen diese den Wert für den Weiterverkauf. Je vollständiger die Unterlagen sind, desto schneller und belastbarer fällt unsere Einschätzung aus.


