Siemens S7-300 & S7-400 – Wert, Upgrade & Verkauf

25. Januar 2026

Die Siemens S7-300 und Siemens S7-400 gelten als zwei der erfolgreichsten Steuerungsfamilien in der Geschichte der Automatisierungstechnik. Über viele Jahre hinweg waren sie das Rückgrat zahlreicher Maschinen, Fertigungslinien und Prozessanlagen weltweit. Ihre Zuverlässigkeit, Modularität und Langlebigkeit führten dazu, dass diese Steuerungen auch heute noch in vielen Betrieben im Einsatz sind – trotz des technologischen Wandels hin zu modernen TIA-Systemen wie der S7-1200 und S7-1500.

Doch während sich die industrielle Steuerungstechnik weiterentwickelt, stehen viele Unternehmen vor der Frage: Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein Upgrade? Und was tun mit den vorhandenen S7-300- oder S7-400-Baugruppen?


Warum S7-300 und S7-400 so erfolgreich wurden

Die außergewöhnliche Verbreitung und Langlebigkeit der Siemens S7-300 und S7-400 sind kein Zufall. Beide Baureihen wurden gezielt für den industriellen Dauereinsatz entwickelt und haben sich über viele Jahre hinweg in unterschiedlichsten Anwendungen bewährt. Ihre Konstruktion vereint technische Stabilität mit praktischer Flexibilität – Eigenschaften, die sie für viele Unternehmen zu verlässlichen Begleitern im Produktionsalltag gemacht haben. Die wichtigsten Gründe für ihren Erfolg lassen sich auf mehrere zentrale Vorteile zurückführen:


Hohe Stabilität und Zuverlässigkeit

Viele Anlagen laufen seit 10, 15 oder sogar 20 Jahren stabil mit einer S7-300 Siemens oder S7-400 Siemens Steuerung. Die langlebige Hardware und die ausgereiften Softwaretools machten sie zu echten „Arbeitstieren“.


Modularer Aufbau

Die flexible Erweiterbarkeit mit CPU, Kommunikationsmodulen, digitalen oder analogen I/O-Karten machte die Systeme für nahezu jeden Anwendungsfall geeignet.


Breite industrielle Anwendung

Ob Maschinenbau, Prozessindustrie, Logistik oder Gebäudetechnik – beide Reihen wurden millionenfach eingesetzt und sind noch immer global verbreitet.


Servicefreundlichkeit

Ersatzteile, Dokumentation und Know-how waren über viele Jahre standardisiert und leicht verfügbar.

Diese Kombination aus Robustheit, Flexibilität und Praxistauglichkeit erklärt, warum die S7-300 und S7-400 bis heute einen festen Platz in vielen Industrieanlagen haben – und weshalb sie trotz technologischen Fortschritts weiterhin als verlässliche und wertvolle Automatisierungslösungen gelten.


S7-300 vs. S7-400 – Wo liegen die Unterschiede?

Über viele Jahre hinweg haben sich die S7-300 und S7-400 als feste Größen in der industriellen Automatisierung etabliert. Ihre Auslegung richtet sich an unterschiedliche Einsatzbereiche – von kompakten Maschinensteuerungen bis hin zu anspruchsvollen Prozessanwendungen – und macht sie bis heute zu relevanten Systemen im laufenden Betrieb zahlreicher Anlagen.


S7-300:

Das Allround-System, das in Maschinen und Fertigungszellen weit verbreitet ist, eignet sich besonders gut für mittelgroße Automatisierungsaufgaben. Durch seine kompakte, modulare und flexible Architektur hat es sich als äußerst anpassungsfähig für eine breite Palette von Anwendungen erwiesen. Heute ist das S7-300 gebraucht besonders gefragt, da viele Unternehmen diese als Ersatzteil für bestehende Anlagen benötigen.


S7-400:

Dieses leistungsstarke System wurde speziell für komplexe Prozessanwendungen entwickelt. Mit seiner hohen Rechenleistung und der Fähigkeit, große Datenmengen zu verarbeiten, kommt es häufig in Industrien wie der Chemie, Energie, Papier- und Metallverarbeitung zum Einsatz.

Trotz der herausragenden Leistung beider Systeme wurden sie zunehmend durch die modernere S7-1500 ersetzt, die mit fortschrittlichen Diagnosefunktionen, erweiterten Sicherheitsfeatures und einer besseren Integration ins TIA-Portal neue Maßstäbe setzt.


Warum der Wechsel zu S7-1200 oder S7-1500 sinnvoll wird

Auch wenn bestehende Anlagen mit S7-300 oder S7-400 weiterhin zuverlässig laufen, wird ein geplantes Upgrade für viele Unternehmen zunehmend relevant. Technologische Entwicklungen, veränderte Anforderungen an IT-Sicherheit und steigende Wartungsrisiken führen dazu, dass ein Weiterbetrieb langfristig nicht immer die wirtschaftlichste Lösung ist. Mehrere Faktoren sprechen daher klar für eine rechtzeitige Modernisierung:


End of Life & Ersatzteilknappheit

Viele Modelle der S7-300 und S7-400 sind abgekündigt. Original-Ersatzteile werden zunehmend teurer und sind oft nur noch eingeschränkt verfügbar.


Fehlendes Know-how

Junge Automatisierungstechniker werden heute primär im TIA-Portal geschult – Kenntnisse in STEP 7 Classic werden seltener, was Wartung und Fehlerbehebung erschwert.


Modernisierungsdruck

Industrie-4.0-Konzepte, erweiterte Diagnosefunktionen, Kommunikation über OPC UA sowie höhere Sicherheitsstandards lassen sich nur mit neueren Steuerungsgenerationen effizient umsetzen.


Kostenrisiko bei Ausfällen

Ein einzelnes defektes Modul kann ungeplante Stillstände verursachen und hohe Folgekosten nach sich ziehen – insbesondere dann, wenn Ersatzteile kurzfristig nicht verfügbar sind.

Wer den Umstieg strategisch plant, kann doppelt profitieren: durch eine zukunftssichere Automatisierung und durch den gezielten Verkauf der ausgebauten Altkomponenten. KMG Industry kauft S7-300- und S7-400-Steuerungen sowie Baugruppen zuverlässig an und sorgt dafür, dass Ihre Bestände wirtschaftlich verwertet und sinnvoll weiterverwendet werden.


Warum Ihre alten S7-300 und S7-400-Komponenten wertvoll sind

Auch wenn Ihre Anlage modernisiert wird, sind die ausgebauten Module keineswegs wertlos. Viele Unternehmen weltweit benötigen weiterhin:

·      CPU-Module (z. B. 315-2 DP, 317-2 PN/DP, 416-2, 414-3)

·      Kommunikationsmodule (Profibus, Profinet, Industrial Ethernet)

·      Digital- und Analogbaugruppen

·      Funktionsmodule für spezielle Maschinen

·      komplette Steuerungseinheiten inklusive Rack

Gerade S7-300 gebraucht erzielt oft gute Preise, weil viele Betriebe ihre Bestandsanlagen noch Jahre weiter betreiben wollen. Ihre Komponenten helfen, den Betrieb stabil zu halten – und bieten Ihnen gleichzeitig die Möglichkeit, Budget für neue Technik freizusetzen.


Wann ist der ideale Zeitpunkt für den Verkauf?

Der Verkauf Ihrer Steuerungskomponenten lohnt sich besonders dann, wenn eine Anlagenmodernisierung oder ein Umbau geplant ist, Ersatzteile nicht mehr benötigt werden oder Lagerflächen freigeräumt werden sollen. Auch beim Wechsel auf TIA-Portal-basierte Systeme bietet sich der Abverkauf vorhandener Baugruppen an, um gebundenes Kapital freizusetzen. Grundsätzlich gilt: Je früher nicht mehr benötigte Komponenten veräußert werden, desto höher ist ihr Marktwert – insbesondere bei seltenen CPUs und Kommunikationsmodulen.


Wie Sie durch den Verkauf Budget für neue Projekte schaffen

Alte Steuerungen binden nicht nur wertvolle Lagerflächen, sondern auch Kapital – jede ungenutzte Komponente stellt gebundenes Vermögen dar. Durch den Verkauf Ihrer Siemens S7-300 oder Siemens S7-400 schaffen Sie zusätzliche Liquidität, gewinnen Platz für neue Ersatzteile, senken Inventar- und Lagerkosten und erhöhen zugleich die Planungssicherheit für anstehende Modernisierungen.

Ein strukturierter Abverkauf vorhandener Bestände kann so gezielt dazu beitragen, Investitionen in neue Technologien zu erleichtern und einen nachhaltigen Modernisierungsschub auszulösen.


KMG Industry: Ihr Partner für den Ankauf von S7-300 und S7-400

KMG Industry kauft Siemens S7-300, S7-400 sowie andere Automatisierungsbaugruppen zuverlässig an – einzeln, als Paket oder aus kompletten Anlagen.

Wir bieten:

·      faire, marktgerechte Bewertung

·      schnelle Auszahlung

·      Abholung & Demontage auf Wunsch

·      sichere Abwicklung ohne Aufwand für Ihr Team

·      professionelle Einschätzung auch bei großen Beständen

Ihre nicht mehr benötigte Steuerungstechnik findet bei uns einen neuen industriellen Nutzen – nachhaltig, wertschöpfend und unkompliziert.


Bewährte Technik, die heute noch Wert besitzt

Die Siemens S7-300 und S7-400 sind echte Meilensteine der Automatisierung – doch die Zeit bleibt nicht stehen. Der Umstieg auf moderne Systeme ist oft sinnvoll, und gleichzeitig besitzen Ihre alten Steuerungen weiterhin einen beachtlichen Marktwert.

Wer seine nicht mehr benötigten Module rechtzeitig verkauft, schafft Budget für neue Projekte und trägt dazu bei, dass robuste Technik weiter genutzt wird, anstatt im Lager zu verstauben.

Kontaktieren Sie uns jetzt für eine unverbindliche Bewertung Ihrer S7-300 oder S7-400-Bestände – schnell, fair und professionell.

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